
KI und die Frage nach dem Menschlichen
Zur Enzyklika von Papst Leo XIV. ‹Magnifica Humanitas – über die Bewahrung des Menschen im Zeitalter künstlicher Intelligenz›.
Johannes Kronenberg · 17. Juni 2026 · 4 Min.
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Zur Enzyklika von Papst Leo XIV. ‹Magnifica Humanitas – über die Bewahrung des Menschen im Zeitalter künstlicher Intelligenz›.
Johannes Kronenberg · 17. Juni 2026 · 4 Min.

Harzreise, Italienreise, Ilmenau und Frankreichfeldzug – eine seminaristische Annäherung an den verborgenen Goethe für das Faust-Ensemble in vier Bildern.
Marcus Schneider · 17. Juni 2026 · 11 Min.

Russlands Krieg gegen die Ukraine zeigt sich als Projektionsfläche für eine Systemkontroverse. Die West-Ost-Betrachtungen von Rudolf Steiner auf dem Wiener Kongress von 1922 liefern anregende Gedanken für diese gegensätzlichen geistigen Kräfte. Erkennen und Verbinden schafft Frieden.
Gerhard Stocker · 17. Juni 2026 · 1 Min.

Unicef, das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen, hat seine Studie zum Kindeswohl veröffentlicht. Deutschland ist auf Platz 25 von 37 bewerteten Ländern zurückgefallen. Wie ist das möglich?
Philipp Reubke · 03. Juni 2026 · 4 Min.

Jedes Mal, wenn wir online gehen, ist die künstliche Intelligenz (KI) dabei. Ob wir wollen oder nicht, KI wird gerade Teil unseres Alltags. In vielen Fällen super praktisch – die Maschine weiß es! In anderen Situationen etwas ungeheuerlich – wie kann die Maschine das wissen? Und dann die Frage: Gibt es andere Arten der Intelligenz als die KI?
Ueli Hurter · 03. Juni 2026 · 1 Min.

Fragen stehen für das Einander-Zuhören, für das Interesse aneinander. Aber nicht jede Frage weckt das Interesse des Gegenübers.
Andreas Laudert · 28. Mai 2026 · 4 Min.

Die Methode ‹Biografie im Lebenshaus› veranschaulicht, wie sich Möglichkeit und Aufgabe in jedem Lebensabschnitt verstehen und erfüllen lässt.
Susanne Hofmeister · 28. Mai 2026 · 16 Min.

Das 49. Lebensjahr ist eine Zeit, sich neu zu orientieren und reifer zu werden – beispielsweise am griechischen Philosophen Platon.
Volker Rothfuß · 28. Mai 2026 · 1 Min.

Kriege und Geopolitik polarisieren am stärksten. Diese Polarisierung behindert Gespräche und manchmal sogar das Denken selbst. Könnte es sein, dass unser Erkenntnisprozess Krieg und Frieden bestimmt? Ein Plädoyer für den Multiperspektivismus am Beispiel des Krieges in der Ukraine.
Louis Defèche · 21. Mai 2026 · 10 Min.

Wir inkarnieren auf einem Planeten, dessen Entwicklung mit dem Schicksal von uns Menschen zusammenhängt. Die ‹Große Mutter› ist unser Leib. Wir haben eine karmische Beziehung mit der Erde.
Ueli Hurter · 13. Mai 2026 · 1 Min.

Als für Marcel Proust ein Kuss ausblieb, gebar die Sehnsucht ihm seine zukünftige Sprache. Gehüllt vom Prinzip der Mutter und der bedingungslosen Liebe gebären wir uns immer wieder neu.
Luke Wilkins · 13. Mai 2026 · 1 Min.

Das Prinzip ‹Geist ist niemals ohne Materie; Materie ist niemals ohne Geist› gehört zur Überzeugung vieler spiritueller Richtungen, doch wie erfahren wir diese Einheit? Die Kräfte, die mit, in und durch uns wirken, zu spüren, ist eine erste Antwort. Die Vorstellung, Technologie als ‹intelligent› zu betrachten, gründet sich auf der mechanistischen Sichtweise. Was Logik und Algorithmus übertrifft, was individualisiert statt homogenisiert, ist das innere Streben. Es ist ein Weg, der von den Rhythmen und vom Wissen des menschlichen Herzens im wechselseitigen Spiel zwischen Selbst und Welt im Fluss der Zeit sich bahnt – außerhalb der Zwänge und Strukturen intelligenter Technologie.
John Bloom · 07. Mai 2026 · 4 Min.

Die Erlösung ungefühlter Gefühle aus der Kindheit lässt den inneren Menschen in der Seele auferstehen. Zu dieser Nachreifung ruft das Ich in jeder einzelnen Biografie – und zugleich das Ich der Menschheit. Werde erwachsen – werden wir erwachsen.
Wolfgang Held · 07. Mai 2026 · 10 Min.

Durch Medien, die uns eine Sache vermitteln wollen, entfernt sich das unmittelbare Erleben ein Stück weiter vom Leib und wird zunehmend als berechenbares Verhältnis rekonstruiert. Dabei können Schnitte entstehen, durch die Bewusstsein aufleuchtet.
Hao Bu · 07. Mai 2026 · 1 Min.

Ist der Satz «Ich kann nicht» Wirklichkeit oder eine Vorstellung, die lähmt? Wer den Widerstand als etwas Eigenes erkennt, findet Schritt für Schritt ins Können, getragen von Sinn und von der Kraft der Freude.
Georg Gölzer · 07. Mai 2026 · 6 Min.

Emil Molt war weltzugewandt und kompromisslos überzeugt von der Wirksamkeit des Geistigen. Aus mutiger Intuition ermöglichte er 1919 im ungewöhnlichen Zusammenspiel von Arbeiterschaft und Unternehmer die Gründung der ersten Waldorfschule. Am 14. April war sein 150. Geburtstag.
Tomáš Zdražil · 21. April 2026 · 6 Min.

Kontrolle und Krieg sind Ausdruck kalter und heißer Gewalt. Durch künstliche Intelligenz steigern sie ihre Wirkung. Moral und Weisheit als Fundament und Dach menschlicher Gemeinschaft vermögen die digitalen Untiere zu humanisieren.
Jan Göschel · 14. April 2026 · 4 Min.
Wo erleben wir Momente eines ‹Stirb und werde!›? An welchen Stellen oder in welchen Momenten sind wir selbst betroffen von einem Auferstehungserleben? Und wie tritt es ins Bewusstsein? Wir baten einige Sektionsleitende am Goetheanum um kleine, durchaus auch persönliche Beiträge, in denen sie solche Momente wahrnehmen.
Sonja Zausch, Bart Vanmechelen, Jan Göschel, Eduardo Rincón, Vesna Forštnerič Lesjak, Stefan Hasler, Nathaniel Williams, Karin Michael, Peter Selg, Philipp Reubke und Ueli Hurter · 01. April 2026 · 22 Min.
An Ostern vollzieht sich die Fleischwerdung des Menschenbruders. Sie ermöglicht eine Erde im sozialen Leben für alle nachfolgenden Schwestern und Brüder. Nebeneinander sitzen wir beim ersten Abendmahl.
Christine Gruwez · 01. April 2026 · 5 Min.

Wer in der Schweiz Stangenbohnen im März aussät, wird sich nicht an den schnell wachsenden Kletterpflanzen erfreuen können. Es ist einfach noch zu kalt für die Keimung. Wer einer Sau im norwegischen Winter beim Ferkeln helfen möchte, muss den Stall gut abdichten und eine Infrarotlampe aufhängen. Wer Investoren sucht für ein modernes Segelschiff, das Biogewürze und Kaffee aus der südlichen Hemisphäre nach Europa bringt, muss Begeisterung wecken.
Philipp Reubke · 26. März 2026 · 5 Min.

War es früher die äussere Kraft, die Autorität und Dominanz verlieh, ist es heute die innere Kraft der Erziehenden – ein Geschenk an die Kinder, damit diese ihre Freiheit erobern können.
Clara Aerts · 26. März 2026 · 8 Min.

‹Güte› bedeutet, echte Fürsorge und Mitgefühl in hilfreichem Handeln zu zeigen, ohne eine Gegenleistung zu erwarten. Die Etymologie des Wortes ‹Kindness› stammt aus dem Altenglischen und leitet sich vom Wort ‹kynd› ab, das die eigenen Verwandten oder Familienmitglieder bezeichnet. In dieser Zeit, von der Mitte des 5. bis zum 12. Jahrhundert, bedeutete Güte, seine Familie mit mitfühlender Güte zu behandeln. Seitdem hat sich die Gesellschaft weiterentwickelt und das Wort ‹Güte› beinhaltet auch die Tugend, alle Menschen universell mit Herzensgüte zu behandeln. Der Ursprung des Wortes ‹kind›, im Deutschen ‹Kind›, hat ebenfalls eine ähnliche Wurzel. Das kleine Kind ist voll unschuldiger Güte, frisch aus der spirituellen Welt, sehnt sich aber danach, von denen, die sich um es kümmern, zu lernen, wie man Güte zeigt.
Laurie Clark · 26. März 2026 · 7 Min.

Der Aufbau der ersten Waldorfschule brauchte alle Kräfte. Und im gesellschaftlichen Verständnis war ein Ort für die kleinen Kinder nicht wichtig. Deshalb entstand der erste Waldorfkindergarten erst 1926. Elisabeth von Grunelius ist er zu verdanken. Sie finanzierte ihn sogar allein.
Tomáš Zdražil · 26. März 2026 · 8 Min.

9. März, abends. Zögernd greife ich in die Tastatur, um ein Stimmungsbild des Nahen Ostens zu vermitteln. Als in der Schweiz lebender ehemaliger Israeli wendet sich mein Blick naturgemäß zunächst zu meiner Tochter, meinem Bruder, deren Familien, meinem Freundeskreis in Israel. Dann lenke ich ihn zu all jenen, welche ebenfalls betroffen sind – ein Blick in einen Abgrund. Je weiter das Blickfeld wird, desto glatter scheinen die Ränder, an denen man steht, desto tiefer und dunkler diese Abgründe. Eine WhatsApp-Gruppe ruft für Dienstag, 10. März, 17 Uhr, alle Israelis auf, sich auf die Straßen, auf ihre Balkone zu begeben und mit Lichtern, Flaggen, Singen und Händeklatschen den Piloten der Luftwaffe dafür zu danken, was sie heroisch für ‹uns› tun, um die iranische Bedrohung und die libanesische Hisbollah zu eliminieren. Kein Wort von den Tausenden, die dabei ihr Leben verlieren. Die Journalistin Yoana Gonen schreibt am 9. März in der Tageszeitung ‹Haaretz› unter dem Titel: ‹Zurück zur Routine, unter Feuer›: «Der emotionale Faschismus begnügt sich nicht damit, den Widerstand gegen den Krieg zum Schweigen zu bringen. Er fordert, dass ihr ihn genießt und mehr davon verlangt, dass ihr euch in ihn verliebt, dass ihr euch bedankt. In so einer Realität ist auch das Klagen eine Art von Aufstand: Das Verweigern, sich an das Unerträgliche zu gewöhnen.»
Udi Levy · 17. März 2026 · 4 Min.

Kunst wie Natur werden durch die Betrachtenden ‹realisiert›. Der Mensch schafft Wirklichkeit, weil er geistig Intuiertes in der sinnlichen Welt wahrnehmbar machen kann.
Hans-Christian Zehnter · 09. März 2026 · 3 Min.

Bei der Schöpfung von Kunst wie auch bei ihrer Wahrnehmung spielt der Geist eine wichtige Rolle. Aber vor allem beim Kunstgenuss wird das Geistige oft übersehen. Wie kann ich mich empfänglich machen für das Geistige in der Kunst?
Martin Kollewijn · 09. März 2026 · 1 Min.

Der Umgang mit karmischen Eindrücken fordert Achtsamkeit, Bescheidenheit und die Fähigkeit, echte Ich-Erinnerungen von Identifikationen mit historischen Vorbildern zu unterscheiden.
Anthea Bischof · 24. Februar 2026 · 6 Min.

Wer bist du, Schicksal? Ich bin jener, der an deiner Seite geht, der Wächter deiner Lebenswege, dich weisend – bis du erkennst, wie des Schicksals Weisheit webt.
Eva Kleber · 24. Februar 2026 · 9 Min.

In der Schule übt man das Interpretieren von Texten – in der Schule des Lebens dann Menschen lesen zu lernen: Wie deute ich Gesten, Blicke, Worte? Umso wichtiger ist das reine Wahrnehmen, bevor bloße Spekulationen handlungsleitend werden.
Andreas Laudert · 19. Februar 2026 · 4 Min.

Sie war eine geborene Kosmopolitin – und kam über Java, die Niederlande und Berlin in die Schweiz, wo sie in Zürich studierte und in Arlesheim bei Basel ärztlich praktizierte. Von ihrem Stützpunkt in Arlesheim, ihrem ‹Klinisch-Therapeutischen Institut›, ging es wieder weit hinaus in die Welt.
Peter Selg · 19. Februar 2026 · 19 Min.

Das spirituelle Fundament der Anthroposophischen Medizin: den Merkurstab wieder gewinnen.
Michaela Glöckler · 19. Februar 2026 · 1 Min.