Autor·in

Nathaniel Williams studierte Kunst und Puppenspiel, promovierte in Politologie an der University of Albany und arbeitet als Performer, Lehrer und Künstler und leitet die Jugendsektion am Goetheanum.
Sozial · DE
Wo erleben wir Momente eines ‹Stirb und werde!›? An welchen Stellen oder in welchen Momenten sind wir selbst betroffen von einem Auferstehungserleben? Und wie tritt es ins Bewusstsein? Wir baten einige Sektionsleitende am Goetheanum um kleine, durchaus auch persönliche Beiträge, in denen sie solche Momente wahrnehmen.
01. April 2026 · 22 Min.
Kolumne · DE
Stephen Colbert, Moderator der US-‹Late Show›, erfuhr von seinem Sender, dass James Talarico, ehemaliger Mittelschullehrer mit theologischem Abschluss, der in Texas für den US-Senat kandidiert, nicht in seiner Show auftreten dürfe. Die Entscheidung wurde mit Richtlinien der TV-Aufsicht aus dem Jahr 1934 begründet. Hintergrund dieses ungewöhnlichen Eingriffs ist wohl, dass Talarico von der Trump-Regierung als Bedrohung betrachtet wird, weil seine christlich-humanistische Botschaft parteiübergreifend Gehör findet. Das Interview wurde jedoch auf einem Youtube-Kanal veröffentlicht, wo solche Vorschriften nicht gelten, und erreichte acht Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer in einer Woche.1 Eine Botschaft von Talarico lautet, dass christlicher Nationalismus für Spiritualität und Kirche schädlich sei. James Talarico dankte seinem Großvater dafür, von ihm gelernt zu haben, dass ein Christentum seine prophetische Stimme verliert, wenn es sich mit politischer Macht arrangiert. Laut Talarico ist es für jede spirituelle Organisation schlecht, sich mit einer politischen Partei zu verbinden. Dieser Gedanke folgt einer Idee des Gründervaters der USA, Thomas Jefferson: Religiöses Leben von politischer Macht, öffentlichen Finanzen und Politik zu befreien, schenkt dem Glauben Weisheit und Tugend.
04. März 2026 · 1 Min.
