Das Goetheanum
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Aufsätze

31 Beiträge

Ein Gefühl für die Menschheit entwickeln

Ein Gefühl für die Menschheit entwickeln

Wirtschaftliche Gesundheit ist ein Spiegel gesellschaftlicher Gesundheit. Die World Goetheanum Association (WGA) sieht im Assoziativen einen Schlüssel. In Verbindung zu arbeiten, setzt aber Verbindungsfähigkeit voraus. Welche aktuellen Trends und Herausforderungen kann man sehen? Friederike Mainz von der WGA sprach mit Karin Michael, Fachärztin für Kinder- und Jugendmedizin und Co-Leiterin der Medizinischen Sektion.

Karin Michael und Friederike Mainz · 10. Juni 2026 · 11 Min.

Vom Ende her neu anfangen

Wo erleben wir Momente eines ‹Stirb und werde!›? An welchen Stellen oder in welchen Momenten sind wir selbst betroffen von einem Auferstehungserleben? Und wie tritt es ins Bewusstsein? Wir baten einige Sektionsleitende am Goetheanum um kleine, durchaus auch persönliche Beiträge, in denen sie solche Momente wahrnehmen.

Sonja Zausch, Bart Vanmechelen, Jan Göschel, Eduardo Rincón, Vesna Forštnerič Lesjak, Stefan Hasler, Nathaniel Williams, Karin Michael, Peter Selg, Philipp Reubke und Ueli Hurter · 01. April 2026 · 22 Min.

Liebe in der Erziehung

Liebe in der Erziehung

Wer in der Schweiz Stangenbohnen im März aussät, wird sich nicht an den schnell wachsenden Kletterpflanzen erfreuen können. Es ist einfach noch zu kalt für die Keimung. Wer einer Sau im norwegischen Winter beim Ferkeln helfen möchte, muss den Stall gut abdichten und eine Infrarotlampe aufhängen. Wer Investoren sucht für ein modernes Segelschiff, das Biogewürze und Kaffee aus der südlichen Hemisphäre nach Europa bringt, muss Begeisterung wecken.

Philipp Reubke · 26. März 2026 · 5 Min.

Güte in der Erziehung

Güte in der Erziehung

‹Güte› bedeutet, echte Fürsorge und Mitgefühl in hilfreichem Handeln zu zeigen, ohne eine Gegenleistung zu erwarten. Die Etymologie des Wortes ‹Kindness› stammt aus dem Altenglischen und leitet sich vom Wort ‹kynd› ab, das die eigenen Verwandten oder Familienmitglieder bezeichnet. In dieser Zeit, von der Mitte des 5. bis zum 12. Jahrhundert, bedeutete Güte, seine Familie mit mitfühlender Güte zu behandeln. Seitdem hat sich die Gesellschaft weiterentwickelt und das Wort ‹Güte› beinhaltet auch die Tugend, alle Menschen universell mit Herzensgüte zu behandeln. Der Ursprung des Wortes ‹kind›, im Deutschen ‹Kind›, hat ebenfalls eine ähnliche Wurzel. Das kleine Kind ist voll unschuldiger Güte, frisch aus der spirituellen Welt, sehnt sich aber danach, von denen, die sich um es kümmern, zu lernen, wie man Güte zeigt.

Laurie Clark · 26. März 2026 · 7 Min.

Anthroposophie im akademischen Diskurs

Anthroposophie im akademischen Diskurs

Die Konferenz ‹100 Jahre Rudolf Steiner› war die erste Jahreskonferenz des Programms für die ‹Evolution der Spiritualität› der Harvard University, die sich auf eine einzelne Person und eine einzelne spirituelle Strömung konzentrierte. Die Entscheidungen, die bei der Planung dieser akademischen Veranstaltung getroffen wurden, geschahen im Vertrauen auf die Widerstandsfähigkeit und Vielfalt von Rudolf Steiners Leben und Werk. Der Organisator Dan McKanan reflektierte über die Initiative.

Dan McKanan · 04. März 2026 · 2 Min.

Das Kunststück ist gelungen

Das Kunststück ist gelungen

Ich erlebe die Auseinandersetzung mit Rudolf Steiner und der Anthroposophie in Europa oft polarisiert, schwarz oder weiß. Selten begegnen mir so unbefangene Blicke jenseits aller Kategorisierungen, wie ich sie bei dieser Konferenz erfuhr. So zum Beispiel, wenn Ikechukwu Anthony Kanu, Professor für afrikanische Philosophie und religiöse Traditionen in Nigeria, über Rudolf Steiners Christologie sprach, wenn Zohar Maor von der jüdisch-religiösen Universität Bar-Ilan im israelischen Ramat über ‹Rudolf Steiner’s Anthroposophy as a Secularized Religiosity› referierte, wenn Aaron French und Henry Holland, die gerade an einem Buch über Rudolf Steiner schreiben, in ihren Beiträgen ‹Biography in the Mirrors of Biographers, or Writing the Life of Rudolf Steiner – Empirical Facts, Polemical Insinuations, and Imaginative Insights› ganz neue, originelle Blicke auf seinen Lebenslauf warfen. Oder wenn der indische Physiker Gopi Krishna Vijaya über ‹Organic Thinking as a Prerequisite for Discussions on Race with a Special Emphasis on India-Britain› referierte und dadurch die Rassismusdiskussion um neue Aspekte bereicherte.

Martina Maria Sam · 04. März 2026 · 1 Min.