
16 Beiträge · Ausgabe 10/2026
Editorial

Im Fokus
Die Konferenz ‹100 Jahre Rudolf Steiner› war die erste Jahreskonferenz des Programms für die ‹Evolution der Spiritualität› der Harvard University, die sich auf eine einzelne Person und eine einzelne spirituelle Strömung konzentrierte. Die Entscheidungen, die bei der Planung dieser akademischen Veranstaltung getroffen wurden, geschahen im Vertrauen auf die Widerstandsfähigkeit und Vielfalt von Rudolf Steiners Leben und Werk. Der Organisator Dan McKanan reflektierte über die Initiative.
Dan McKanan · 04. März

100 Years Rudolf Steiner
Von Harvard ausgerichtet und von der Anthroposophischen Gesellschaft in Amerika herzlich empfangen, war die Tagung ‹100 Years Rudolf Steiner› ein Meilenstein in der Geschichte der Anthroposophie. Es handelt sich jedoch nicht um eine anthroposophische, sondern um eine akademische Konferenz, die Rudolf Steiner und die Anthroposophie zum Thema hatte.
Mary Stewart Adams · 04. März

100 Years Rudolf Steiner
Disziplinierte spirituelle Vorstellungskraft gepaart mit engagiertem historischem Gewissen schenkt Anthroposophie Zukunft – Rückblick auf die Harvard-Konferenz ‹100 Years Rudolf Steiner›.
Ashton Arnoldy · 04. März

100 Years Rudolf Steiner
Ich erlebe die Auseinandersetzung mit Rudolf Steiner und der Anthroposophie in Europa oft polarisiert, schwarz oder weiß. Selten begegnen mir so unbefangene Blicke jenseits aller Kategorisierungen, wie ich sie bei dieser Konferenz erfuhr. So zum Beispiel, wenn Ikechukwu Anthony Kanu, Professor für afrikanische Philosophie und religiöse Traditionen in Nigeria, über Rudolf Steiners Christologie sprach, wenn Zohar Maor von der jüdisch-religiösen Universität Bar-Ilan im israelischen Ramat über ‹Rudolf Steiner’s Anthroposophy as a Secularized Religiosity› referierte, wenn Aaron French und Henry Holland, die gerade an einem Buch über Rudolf Steiner schreiben, in ihren Beiträgen ‹Biography in the Mirrors of Biographers, or Writing the Life of Rudolf Steiner – Empirical Facts, Polemical Insinuations, and Imaginative Insights› ganz neue, originelle Blicke auf seinen Lebenslauf warfen. Oder wenn der indische Physiker Gopi Krishna Vijaya über ‹Organic Thinking as a Prerequisite for Discussions on Race with a Special Emphasis on India-Britain› referierte und dadurch die Rassismusdiskussion um neue Aspekte bereicherte.
Martina Maria Sam · 04. März

Naturerlebnis
Die Berge stehnim Morgenduftder Märzenluftso silberfein,dass manein Seidenwebermöchte sein,sie hinzubannenall in ihren Zärtenvon Licht und Schatten:denn so sanften Glanzhat Seid’ alleinder Flächen Spielzu gatten.
Christian Morgenstern · 04. März

Kolumne
Stephen Colbert, Moderator der US-‹Late Show›, erfuhr von seinem Sender, dass James Talarico, ehemaliger Mittelschullehrer mit theologischem Abschluss, der in Texas für den US-Senat kandidiert, nicht in seiner Show auftreten dürfe. Die Entscheidung wurde mit Richtlinien der TV-Aufsicht aus dem Jahr 1934 begründet. Hintergrund dieses ungewöhnlichen Eingriffs ist wohl, dass Talarico von der Trump-Regierung als Bedrohung betrachtet wird, weil seine christlich-humanistische Botschaft parteiübergreifend Gehör findet. Das Interview wurde jedoch auf einem Youtube-Kanal veröffentlicht, wo solche Vorschriften nicht gelten, und erreichte acht Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer in einer Woche.1 Eine Botschaft von Talarico lautet, dass christlicher Nationalismus für Spiritualität und Kirche schädlich sei. James Talarico dankte seinem Großvater dafür, von ihm gelernt zu haben, dass ein Christentum seine prophetische Stimme verliert, wenn es sich mit politischer Macht arrangiert. Laut Talarico ist es für jede spirituelle Organisation schlecht, sich mit einer politischen Partei zu verbinden. Dieser Gedanke folgt einer Idee des Gründervaters der USA, Thomas Jefferson: Religiöses Leben von politischer Macht, öffentlichen Finanzen und Politik zu befreien, schenkt dem Glauben Weisheit und Tugend.
Nathaniel Williams · 04. März
04. März · Allgemeine Anthroposophie
Redaktion
04. März · Eurythmie
Redaktion
04. März · Wirtschaft
Redaktion
04. März · Natur
Iona Stichting
04. März · Pädagogik
Paula Boslau
04. März · Ankündigung
Redaktion
04. März · Bildende Künste
Christiane Haid
04. März · Schöne Wissenschaften
Paula Boslau