Die Berge stehn
Die Berge stehnim Morgenduftder Märzenluftso silberfein,dass manein Seidenwebermöchte sein,sie hinzubannenall in ihren Zärtenvon Licht und Schatten:denn so sanften Glanzhat Seid’ alleinder Flächen Spielzu gatten.
04. März 2026 · 1 Min. Lesezeit

Christian Morgenstern
Aus: Gedichte in einem Band. Frankfurt am Main/Leipzig 2003, S. 686.
Auswahl Johanna Lamprecht
Zeichnung Philipp Tok




