Das Goetheanum
Naturerlebnis·Ausgabe 10/2026

Die Berge stehn

Die Berge stehnim Morgenduftder Märzenluftso silberfein,dass manein Seidenwebermöchte sein,sie hinzubannenall in ihren Zärtenvon Licht und Schatten:denn so sanften Glanzhat Seid’ alleinder Flächen Spielzu gatten.

Christian Morgenstern

Christian Morgenstern

04. März 2026 · 1 Min. Lesezeit

Die Berge stehn

Christian Morgenstern
Aus: Gedichte in einem Band. Frankfurt am Main/Leipzig 2003, S. 686.


Auswahl Johanna Lamprecht
Zeichnung Philipp Tok

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