Das Goetheanum

Über die allmähliche Verfertigung der Gedanken beim Reden

Wenn du etwas wissen willst und es durch Meditation nicht finden kannst, so rathe ich dir, mein lieber, sinnreicher Freund, mit dem nächsten Bekannten, der dir aufstößt, darüber zu sprechen.

Heinrich von Kleist

Heinrich von Kleist

21. April 2026 · 1 Min. Lesezeit

Über die allmähliche Verfertigung der Gedanken beim Reden

Heinrich von Kleist
Aus: Über die allmähliche Verfertigung der Gedanken beim Reden. In: Ders., Sämtliche Werke und Briefe Band II. München/Frankfurt am Main 2010, S. 284.


Die Weisheit des Dialogs liegt im gedankenbildenden Sprechen und in der Kraft des Zuhörens – im Zusammentreffen von beidem wachsen Sprechende und Zuhörende über sich hinaus.


Kommentar Johanna Lamprecht
Zeichnung Philipp Tok

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