Rudolf Steiner war schon immer Mystiker
Anlässlich des Gedenkjahres mit vielen Neuerscheinungen und Rückblicken auf Steiners Leben und Wirken ein Blick auf einen der originellsten Beiträge zu seiner Biografie.
19. Februar 2026 · 1 Min. Lesezeit

Kaj Skagens Darstellung ‹Anarchist, Individualist, Mystiker› über Steiners frühe Berliner Jahre ist zwar schon vor fünf Jahren erschienen, hat aber bislang nicht die gebührende Beachtung erfahren. Skagen hat vor zehn Jahren unter dem Titel ‹Morgen ved midnatt› (Morgen um Mitternacht) eine fast 1000 Seiten umfassende Biografie des ‹jungen› Rudolf Steiner (1861–1902) vorgelegt. Weil das Werk keinen Übersetzer und Verleger für eine deutsche Ausgabe fand, hat Skagen ein hochprozentiges Konzentrat herausdestilliert mit Fokus auf die Jahrhundertwende und die ‹Wandlungs- und Kontinuitätsfrage›:

David Marc Hoffmann, Dr. phil., Studium der Germanistik und Geschichte in Basel und Paris, viele Jahre im Basler Schwabe-Verlag tätig, zunächst als Lektor, danach als Verlagsleiter, seit 2012 Leiter des Rudolf Steiner Archivs in Dornach.




