Ich fragte und lernte
Im Berliner Erzählverlag sind die Erinnerungen von Lola Jaerschky (1902–1991) an ihre Häftlingszeit erschienen.
29. April 2026 · 1 Min. Lesezeit

Die ehemalige Lehrerin und Eurythmistin an der Rudolf-Steiner-Schule Berlin-Dahlem hatte sich als sogenannte Halbjüdin 1938 entschlossen, ihre Schule zu verlassen, als diese von der Schließung durch die Nazis bedroht war. Zu ihren damaligen Kollegen gehörten neben Ernst Weißert, dem späteren Mitbegründer und Leiter des Bundes der Freien Waldorfschulen, auch Erich Weismann, der Gründungsvater der Freien Georgenschule Reutlingen.
1941 wurde Lola mehrere Monate im Gestapo-Gefängnis am Alexanderplatz inhaftiert, anschließend ins KZ Ravensbrück transportiert, das überwiegend ein Frauengefängnis war, ehe sie 1944 durch glückliche Umstände freikam.




