Der ‹Missgeschickte› – Fritz Koegel und seine Familie
Als begabter Herausgeber findet Fritz Koegel seine Aufgabe im Nietzsche-Archiv. Er gerät in Spannungen mit Elisabeth Förster-Nietzsche, in die auch Steiner von ihr verwickelt wird.
20. Mai 2026 · 1 Min. Lesezeit

Als Rudolf Steiner mit seinen Archivkollegen und der Dichterin Gabriele Reuter am 26. Mai 1894 erstmals das Nietzsche-Archiv in Naumburg besuchte, lernte er auch Fritz Koegel kennen: Der neu berufene Herausgeber von Nietzsches Werken las den Besuchenden Passagen aus dem ‹Antichrist› vor – einer der nachgelassenen Schriften des damals immer berühmter werdenden Philosophen, der sich mit ihnen unter demselben Dach befand, aber nichts mehr von sich wusste.
Frit

Martina Maria Sam, geb. 1960, Studium der Soziologie und Politologie in Heidelberg, Waldorfpädagogik und Eurythmie in Witten-Annen, Germanistik und Kunstgeschichte in Basel. Seit 2019 Herausgeberin im Rudolf Steiner Archiv.




