Das Goetheanum
Literatur·Ausgabe 16/2026

Poetisieren der Welt

Wer einmal den Klang von Novalis’ Dichtungen oder Aphorismen gehört und davon berührt wurde, vergisst ihn nicht mehr. Wer ihn noch nicht kennt, dem eröffnen sie eine neue Welt.

Christiane Haid

Christiane Haid

14. April 2026 · 1 Min. Lesezeit

Poetisieren der Welt

Novalis ist ein Rufer in der Wüste. Die eigenen Erfahrungen von Sterben und Tod führen seine Gedanken und Worte über die Grenze vom Sichtbaren in das Unsichtbare. So ist seine Poesie und Philosophie, wenn wir uns ihrem Gedankenklang hingeben können, ein Wegbegleiter – unsere inneren Augen und Ohren lernen durch sie neu sehen und hören. An der Pfingsttagung vom 22. bis 25. Mai wird Novalis durch Vorträge zur Poetik, Philosophie und Biografie sichtbar werden und durch Rezitationen sowie eine Eurythmieaufführung unmittelbar zu uns sprechen.


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Bild Novalis

Christiane Haid

Christiane Haid

Christiane Haid ist seit 2012 Leiterin der Sektion für Schöne Wissenschaften und seit 2020 Leiterin der Sektion für Bildende Künste. Zudem leitet sie seit 2024 das Kunststudienjahr am Goetheanum.

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