Das Goetheanum
Allgemeine Anthroposophie·Ausgabe 20/2026

Anthroposophie verkörpern

Unser Körper ist allem Sichtbaren, Geformten ähnlich. Als Leib angeschaut, entsteht er als lebendige Gestalt. Und Anthroposophie lässt sich lesen als geistiger Leib für das Ich.

Kai Hansen

Kai Hansen

13. Mai 2026 · 1 Min. Lesezeit

Anthroposophie verkörpern
Der Körper meint die materiell erscheinende Gestalt eines Menschen. Das lateinische Grundwort ‹corpus› steht für Leichnam und auch für Dinge wie den Teil eines Möbels oder ein Musikinstrument, aber auch für den Gekreuzigten. Angesprochen wird dadurch das Geformte, Tote. Die deutsche Sprache unterscheidet Körper und Leib. Das Wort Leib kommt von Leben. Die geformte Materie ist vergänglich. Die formende Lebenskraft ist geistiger Natur. Das Lebendige spiegelt sich im Sinnlichen, entwickelt und verwandelt sich wiederkehrend. Dadurch sind sinnlich wahr
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Kai Hansen

Kai Hansen

Kai Hansen (*1957) war am Anthroposophischen Studienseminar, als Klassenlehrer, Bothergymnast an der Widar-Schule in Bochum und 30 Jahre in der Freien Wirtschaft als Organisationsentwickler tätig.

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