
16 Beiträge · Ausgabe 22/2026
Editorial

Poesie
Wer mich gut sieht, dessen Blick bessert mich. Philip KovceAus: Ich setze Ich-Sätze. Egoismen. Aquinarte, Kassel 2016, S. 21. Auswahl Louis DefècheZeichnung Philipp Tok
Philip Kovce · 28. Mai

Kolumne
Zwei Momente sind es, da wird es in einer Gemeinschaft wie von Zauberhand dicht und innig. Es sind Augenblicke, in denen sich über die Gruppe der Himmel senkt, und es geschieht dann, wenn es sprichwörtlich um Leben und Tod geht, wenn aus dem Leben eines Menschen oder über das Leben eines Menschen gesprochen wird. Im ersten Fall ergreift man selbst das Wort und schildert den Gang, die Stationen des eigenen Weges. Es gibt wohl keinen solchen Lebensbericht, wo die Zuhörenden nicht still werden und staunen über die rätselhaften Fügungen und Besonderheiten, die das Leben zur Biografie, zur Lebensschrift erhöhen. Im zweiten Fall sind es die Zeugen und Zeuginnen eines abgeschlossenen Lebens, die die Lebensspur des Verstorbenen erzählen. Auch hier braucht es nur wenige Sätze und schon glimmen – auch wenn Tragisches in der Erzählung seine Schatten wirft – Weisheit und Tiefe der Lebensspur auf. Wie ein Gottesdienst der Neuzeit ist, wenn es so um Leben und Tod geht, der Geist unter uns – ein Pfingstereignis. Wir sollten häufiger und leidenschaftlicher über unsere Leben sprechen und so den großen Schatz – das gelebte Leben –, den jeder und jede mit sich führt, teilen. Denn auch hier gilt, wie für alles Immaterielle: Was man teilt, wächst.
Wolfgang Held · 28. Mai

Allgemeine Anthroposophie
Das 49. Lebensjahr ist eine Zeit, sich neu zu orientieren und reifer zu werden – beispielsweise am griechischen Philosophen Platon.
Volker Rothfuß · 28. Mai

Religion
Zuschrift zum Artikel von Andreas Heertsch ‹Karwoche› in ‹Goetheanum› 14–15 vom 3. April 2026.
Letizia Aguilar · 28. Mai

Literatur
Marcus Treichler und Johannes Reiner haben eine Weiterführung anthroposophisch orientierter Psychotherapie herausgegeben.
Harald Haas · 28. Mai

Literatur
Angelika Feind-Laurents hat ein Buch zu Michael Blume herausgebracht und damit ein Stück Geschichte der Goetheanum-Bühne in den Blick genommen.
Ursula Ostermai · 28. Mai
28. Mai · Ausbildung
Redaktion
28. Mai · Pädagogik
Redaktion
28. Mai · Pädagogik
Redaktion
28. Mai · Allgemeine Anthroposophie
Marion von der Wense
28. Mai · Weltlage
Paula Boslau
28. Mai · Faust
Redaktion
28. Mai · Literatur
Wolfgang Held
28. Mai · Weltlage
Redaktion